Der Wildpark ,,Tiergarten Weilburg‘‘ sorgt sich um Ihren Bärenhunger

Die beliebte Gaststätte ,,Hessenhaus‘‘ im Tiergarten Weilburg ist vorübergehend wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

  

Seit März 2017 kümmert sich ein Imbissbetrieb um Ihr leibliches Wohl. Es wurden gleich zwei Anlaufstellen errichtet, welche zum gemütlichen Verweilen einladen. Einer der Imbisswagen ist am Kinderforsthaus aufgebaut, ein zweiter im Eingangsbereich des Wildparks. Je nach Wetterlage stehen beide mit verschiedenen Stärkungen und Erfrischungen zur Verfügung.  

„Von Wölfen und Raben“

 

Am Samstag, den 17.02.2018 stand der Wildpark ganz im Zeichen der nordischen Mythologie.

„Von Wölfen und Raben“ lautete der Titel dieser  zweieinhalb-stündigen Führung durch den gesamten Park, zu der rund 150 Besucherinnen und Besucher kamen.

 

 

Zu fast jeder Tierart gab es eine kurze mythologische Beschreibung, denn vor 4000 Jahren waren schon die meisten in unseren Breitengraden heimisch und beschäftigten unsere Vorfahren in irgendeiner Art und Weise. Am Beispiel der Braunbären ließ sich der Jahreskreis sehr gut veranschaulichen und gab einen kurzen Einblick in den Bärenkult. Selbstverständlich standen die Wölfe und Raben im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die beiden Wölfe ließen sich  bei der Fütterung ein wenig Zeit, bis sie sich vorsichtig an den Gehegezaun heran wagten.

 

Das leicht diesige Wetter ließ vermuten, dass Göttervater Odin, Donnergott Thor und die Fruchtbarkeitsgöttin Freya irgendwo in den heiligen Hainen verweilten und sich darüber freuten, immer noch soviel Interesse bei den Menschen in Midgard zu wecken.

„Menschen, Tiere und Doktoren“

 

Zur Auftaktveranstaltung „Menschen, Tiere und Doktoren“ des diesjährigen Jahresprogrammes im Weilburger Wildpark kamen am Sonntag,den 04.02.2018 etwa 60 Besucherinnen und Besucher. Der Tierarzt Norman Jekel von der Tierklinik Löhnberg betreut den Wildpark bereits seit 15 Jahren. Er erzählte viel Interessantes über die Besonderheiten und Vorlieben der verschiedenen Tiere.

Er sprach darüber, dass im Falle einer Behandlung z.B. beim Przewalski-Pferd eine einfache Sedierung nicht ausreicht, sondern mit Spezialpräparaten gearbeitet werden muss.

Die von Hand aufgezogene Elchdame „Fiepsi“ lässt sich am besten mit einer Banane anlocken, wenn eine Impfung verabreicht werden muss und auch die beiden Braunbären Tim und Steve bekommen eine „Sonderbehandlung“ in Form eines Schokokuss-Brötchens, das mit der regelmäßigen Wurmkur versehen ist.

 

„Der Aufenthalt in den Gehegen ist nicht immer ungefährlich...“, berichtet der Tierarzt. Im Vorfeld ist immer auf eine entsprechende Absperrung zu achten, hier ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Tierpflegern besonders wichtig. Seine langjährige Erfahrung mit den Wildparkbewohnern bot den Besucherinnen und Besuchern spannende Einblicke in seine Arbeit, wie auch in das alltägliche Arbeitsleben der drei Tierpfleger, die die Tiere hier mit viel Fürsorge und Engagement versorgen.


Grusel im Wildpark

Es war der ideale Tag zum „Gruseln“ im Wildpark: trockenes Herbstwetter, ab und an etwas Sonnenschein und jede Menge Kürbisse!

Am Samstag, den 28.10.2017 kamen etwa 450 große und kleine Besucher-innen und Besucher in den Weilburger Wildpark, um 150 Kürbisse in gruselige Fratzen zu verwandeln und mit Fackeln „bewaffnet“ das Wolfsrudel zu besuchen.

 

Zur Einleitung wurde die Geschichte von „Jack’s Laterne„ vorgelesen, um das Entstehen dieses Brauches zu lüften. Dank der großen Besucherzahl wurden die Gäste in zwei Gruppen zum Wolfsgehege geführt. Das Wolfsrudel schien zunächst verunsichert durch die riesige Menge brennender Fackeln vor dem Gehege, zeigte sich aber dann nach einiger Zeit den interessierten Beobachtern. Hier wurden Mythen um Werwolf und Co. erzählt, die Wurzel von Grimm’s Märchen belichtet, aber auch Wissenswertes aus dem Leben der Wölfe in freier Wildbahn.

Einen runden Abschluss bildete das Lagerfeuer bei den Przewalski-Pferden, dem die Gäste die Reste ihrer Fackeln überlassen konnten und die Veranstaltung einen gemütlichen Ausklang fand.