Frohe Ostern im Wildpark

Etwa 2000 Besucherinnen und Besucher kamen am Ostermontag in den Wildpark.

 

Auf der Wiese hinter dem Bärengehege erwartete ein Ostereier-Parcours die Kinder und lud zur Suche nach Schokoladenhäschen und bunten Ostereiern ein.

Um den großen Andrang zu bewältigen, wurden die Kleinen viertelstündlich in den abgegrenzten Bereich eingelassen.

Eine besondere Attraktion waren die beiden Zwillings-Osterhasen Sarah und           Sophie Müller, die durch den Wildpark hoppelten und Ostergeschenke an die großen und kleinen Besucher verteilten.

 

Das Wildpark-Team freute sich über den regen Zulauf und hofft, dass die kommenden Veranstaltungen ebenso großen Anklang finden.

Mit Jeans in die Steinzeit

Drei Tage lang hieß es im Weilburger Wildpark „Mit Jeans in die Steinzeit“!Der Titel dieser Ferienspiele lässt schon erahnen, was die Kinder im Grundschulalter erwartete.

 

Nachdem sich die Kinder am ersten Tag morgens alle mit selbst gebastelten Kostümen und Schmuck aus Speckstein, Knochen und Holz in Steinzeitmenschen verwandelt hatten, ging es daran ein Steinzeitlager im Damwildgatter zu bauen.

Gemeinsam übten sich die kleinen Steinzeitmenschen im Feuermachen. Da die Steinzeitvariante mit Feuerstein und Bogen nicht so schnell gelang, benutzten die Kinder Schwedenstahl. Nachdem alle kleinen Feuerchen in einer großen Feuerschale vereint wurden, konnte endlich das Mittagessen gegrillt werden.

 Am zweiten Tag ging es direkt mit dem Lagerbau weiter, bei dem sich viele kleine Künstler malerisch an den umliegenden Bäumen verewigten und ihre Hütten mit Traumfängern schmückten.

  

Am dritten Tag bauten die Steinzeit-kinder Pfeile und Bögen aus Haselruten.

Begleitet von ihrem Ritualstock, einem Jagdgott, durften die kleinen Steinzeit-menschen an verschiedenen Stellen im Wildpark jagen.

Es galt die Spezies der „Spatzies“ auf-zuspüren und mit den selbst gebauten Waffen so lange zu beschießen, bis die Beute zum Vorschein kam. Nach erfolgreicher Jagd kehrten allen in das Steinzeitlager zurück, um dort ihren Eltern das gelungene Projekt zu präsentieren.

Kahle Köpfe bei den Hirschen

Wer in diesen Tagen im Wildpark spazieren geht, wird mit Sicherheit feststellen, dass die männlichen Tiere bei manchen Hirscharten beginnen, ihre Geweihe abzustoßen. Den Anfang machte der Elchbulle bereits in der ersten Februarwoche. Eine solche Geweihschaufel hat ein Gewicht von ca. 5 Kg.

 

Diese werden allerdings nicht gleichzeitig abgeworfen, sodass das Tier noch ein bis zwei Tage „einseitig“ herumläuft. Alle hirschartigen Tiere stoßen ihr Geweih einmal jährlich im Frühjahr ab.

 

Es wächst innerhalb von etwa 4 Monaten wieder komplett nach. Dieser markante Kopfschmuck entwickelt sich von Jahr zu Jahr prächtiger und wird von den Geschlechtshormonen gesteuert. Zunächst ist es noch von einem feinen Bast überzogen, den die Hirsche dann durch das sogenannte „Fegen“ an Sträuchern und Bäumen auf Hochglanz bringen, damit es zu Beginn der Brunftzeit wieder imposant und schön ist.

 

Das weit verzweigte Geweih eines Rothirsches kann in sehr seltenen Fällen sogar bis zu 40 Enden haben.

Von Wölfen und Raben

Der Titel der Veranstaltung läßt den Inhalt schon erahnen. Die Mythologie der nordischen Völker um Göttervater Odin und seine beiden Wölfe „Geri“ und „Freki“, sowie seine beiden Raben „Hugin“ und „Munin“ stand im Mittelpunkt dieser Wanderung. Die Wölfe wurden gefüttert und konnten somit sehr gut aus nächster Nähe beobachtet werden. Die Raben verrieten sich allerdings nur durch ihr Krächtzen in den Baumkronen und hofften dort auf einen kleinen übrig gebliebenen Leckerbissen.

 

Die rund 120 Besucherinnen und Besucher erfuhren viele interessante Dinge über die vier Totemtiere und ihre zugehörigen Runenzeichen.

Die Wildkatzen, Begleiter der Fruchtbarkeitsgöttin Freya, bekamen kleine Fische als Abendschmaus, sodass sie damit hervorragend aus ihren Verstecken gelockt werden konnten. Allerdings hatte der Elchbulle schon zwei Wochen zuvor sein weit ausladendes Geweih abgeworfen, sodass hier der Vergleich nur anhand der zwei mitgebrachten Schaufeln, die den Besuchern einmal das mächtige Gewicht dieses „Kopfschmuckes“ deutlich machten, gezogen werden konnte.

 

Es wurde berichtet von der mythologischen Bedeutung der Buche, Eiche , Linde und selbstverständlich der Weltenesche „Yggdrasil“.

Nachwuchs im Wildpark zu Jahresbeginn

 Viele neugeborene Tierkinder gibt es derzeit im Weilburger Wildpark zu bestaunen.

Beim Schwarzwild haben einige Bachen Frischlinge zur Welt gebracht, bei den Ziegen im Streichelzoo gibt es mehrere Jungtiere und bei den Skudden sind es zwei Lämmchen im Alter von zwei und vier Wochen zu begrüßen.

 

Öffnungszeiten Gaststätte Hessenhaus

Die Gaststätte Hessenhaus im Wildpark Tiergarten Weilburg hat in der Zeit vom 30.01.2019 bis zum 06.03.2019 freitags, samstags und sonntags ab 12.00 Uhr für Sie geöffnet.

 

Sollten Sie wochentags mit einer größeren Gruppen das Hessenhaus besuchen möchten, setzen Sie sich bitte direkt mit dem Team der Gaststätte in Verbindung, sodass ein individuelles Angebot erstellt werden kann.

 

Kontakt:

 

Hessenhaus im Wildpark Tiergarten Weilburg

Tiergartenstraße

35781 Weilburg-Hirschhausen

Telefon: 06471-6268844

 

Brauhaus Obermühle

Gebrüder-Wahl-Straße 19

35619 Braunfels

Telefon: 06442-4382