Der Wildpark ,,Tiergarten Weilburg‘‘ sorgt sich um Ihren Bärenhunger

Die beliebte Gaststätte ,,Hessenhaus‘‘ im Tiergarten Weilburg ist vorübergehend wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

  

Seit März 2017 kümmert sich ein Imbissbetrieb um Ihr leibliches Wohl. Es wurden gleich zwei Anlaufstellen errichtet, welche zum gemütlichen Verweilen einladen. Einer der Imbisswagen ist am Kinderforsthaus aufgebaut, ein zweiter im Eingangsbereich des Wildparks. Je nach Wetterlage stehen beide mit verschiedenen Stärkungen und Erfrischungen zur Verfügung.  

Grusel im Wildpark

Es war der ideale Tag zum „Gruseln“ im Wildpark: trockenes Herbstwetter, ab und an etwas Sonnenschein und jede Menge Kürbisse!

Am Samstag, den 28.10.2017 kamen etwa 450 große und kleine Besucher-innen und Besucher in den Weilburger Wildpark, um 150 Kürbisse in gruselige Fratzen zu verwandeln und mit Fackeln „bewaffnet“ das Wolfsrudel zu besuchen.

 

Zur Einleitung wurde die Geschichte von „Jack’s Laterne„ vorgelesen, um das Entstehen dieses Brauches zu lüften. Dank der großen Besucherzahl wurden die Gäste in zwei Gruppen zum Wolfsgehege geführt. Das Wolfsrudel schien zunächst verunsichert durch die riesige Menge brennender Fackeln vor dem Gehege, zeigte sich aber dann nach einiger Zeit den interessierten Beobachtern. Hier wurden Mythen um Werwolf und Co. erzählt, die Wurzel von Grimm’s Märchen belichtet, aber auch Wissenswertes aus dem Leben der Wölfe in freier Wildbahn.

Einen runden Abschluss bildete das Lagerfeuer bei den Przewalski-Pferden, dem die Gäste die Reste ihrer Fackeln überlassen konnten und die Veranstaltung einen gemütlichen Ausklang fand.

Mit Jeans in die Steinzeit

Drei Tage lang hieß es im Weilburger Wildpark „Mit Jeans in die Steinzeit“ An diesem Ein-Tages-Projekt nahmen 30 Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren teil.

 Der Titel dieser Ferienspiele läßt schon erahnen, was die Kinder bei ihrer Zeitreise erwartete. Nachdem sich morgens alle mit selbst gebastelten Kostümen, Steinzeit-schminke und Schmuck aus Holz und Knochen in Steinzeitmenschen verwandelt hatten, ging es daran Speere, Messer, Pfeile und Bögen zu bauen. Denn nach dem gegrillten Mittagsimbiß sollte es auf Jagd gehen. Die Kinder besuchten die Wild-schweine und Auerochsen – also Tierarten, die es in der Steinzeit auch schon gab.

  

Der Höhepunkt für die kleinen Jägerinnen und Jäger war sicher an jedem der drei Tage die besondere Spezies der „Spatzies“ aufzuspüren und mit den selbst gebauten Waffen so lange zu beschießen, bis die Beute zum Vorschein kam. Nach erfolgreicher Jagd kehrten allen in die Steinzeithöhle an der Imkerhütte zurück, um dort ihren farbigen Handabdruck auf einer „Felsenwand“ für die Nachwelt zu hinterlassen.

„Dunkel-Munkel-Nacht“

Am Samstag, den 07. Oktober 2017 kamen trotz des sehr herbstlichen Wetters rund 130 Besucherinnen und Besucher zur zweiten  „Dunkel-Munkel-Nacht“ in diesem Jahr.

  

Die Besucher wurden in zwei Gruppen geführt und machten zunächst Halt bei den beiden Braunbären Tim und Steve.

 

Danach ging es zum Wolfsgehege, wo sich die drei Wölfe sehr schön zeigten. Im Damwildgehege durften sich Groß und Klein ganz auf ihre Sinne verlassen und im Dunklen den Weg zur Köhlerhütte bestreiten. Dort erwartete sie wie gewohnt ein großes Lagerfeuer, gegrillte Würstchen und Getränke.

 

Aufgrund des schlechten Wetters war an diesem Abend Flexibilität vom Tiergarten Team gefordert, um den Gästen den Aufenthalt so komfortabel, wie möglich zu gestalten. So wurde der Verköstigungsstation kurzfristig in die Köhlerhütte verlagert.

 

Ein riesiger Schornstein aus Nadelholz durfte nicht fehlen, denn dieser entzündete sich mit wunderschönen Spühfunken im nächtlichen Wildpark. Danach ging es durch einen Lichterpfad im Wald, in dem es unzählige Präparate von nachtaktiven Tieren zu entdecken gab. Am Ausgang des Damwildgeheges konnten die Besucher ihre Fackeln anzünden, die die Gruppen im Feuerschein zur letzten Station an diesem Abend, den Luchsen, begleiteten.

Nachwuchs bei den Przewalski-Pferden

In der letzten Augustwoche wurde im Weilburger Wildpark ein Przewalski-Fohlen geboren. Der kleine Hengst ist mittlerweile zwei Wochen alt und erfreut sich bester Gesundheit.

 

Der Wildpark nimmt bei den Przewalski-Pferden am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) teil, das 1986 gegründet wurde. Es dient dazu diese Tierart in Wildparks und Zoos zu registrieren, Inzucht zu vermeiden und Wiederansiedlungen zu ermöglichen. Mittlerweile gibt es große Semi-Reservate und seit 1997 eine kleine Przewalski-Herde in freier Wildbahn in der Mongolei.

Elchkalb wird vier Monate alt

Das Elchkalb, das am 13. Mai im Weilburger Wildpark zur Welt kam, wird nun schon vier Monate alt. Es ist prächtig gediehen und äußerst neugierig. Auch die Baumaschinen, die derzeit im Wildpark im Einsatz sind, um die Versorgungsleitungen zum neuen Betriebshof zu verlegen, beirren das Kleine keineswegs. Es zeigt sich sehr oft am Zaun im unteren Teil des Geheges am Hauptweg.

„Die Nacht der Fledermäuse“

 Am Samstag, den 19. August 2017 fand im Weilburger Wildpark die alljährliche "Batnight", die Nacht der Fledermäuse" statt.

 

Als Referenten kamen Petra Gatz und Herbert Friedrich vom NABU.

 

Etwa 50 große und vor allem auch kleine Besucher erfuhren von ihnen in kurzweiliger, lebendiger Art sehr viel Wissenswertes über die Lebensweise, das Jagdverhalten und die Quartiere unserer einheimischen Fledermausarten. Ein reges Interesse kam von Seiten der Kinder, die zwar schon eine Menge über Fledermäuse wussten, aber auch noch sehr viele Antworten auf die unzähligen Fragen mit nach Hause nehmen konnten.

Anhand der von Frau Gatz und Herrn Friedrich mitgebrachten Fledermaus-Detektoren stellten sie erfreut fest, dass bei dem regen Flugverkehr ab 21:30 Uhr am unteren Weiher 3 bis 5 unterschiedliche Fledermausarten zu hören waren.