„Himmel und Erde“

„Himmel und Erde“ war das Motto des Herbstferienprogramms vom 04.-06.10.2018 im Weilburger Wildpark.

 Da der Wildpark ursprünglich einmal der Versorgung des Weilburger Schlosses diente, griffen wir den Namen dieses alten hessischen Gerichtes auf und interpretierten ihn auf ganz neue Art und Weise. Mit 13 Kindern im Grundschulalter wurden im Wildpark verschiedene Apfelsorten gesammelt und von Hand zu Saft gepresst und zu Apfelmus verarbeitet.

 Auch Kartoffeln machten die Kinder auf dem Wildpark eigenen Kartoffelfeld aus, um daraus riesige Kartoffelpuffer herzustellen, die in einer Pfanne über Feuer gebraten wurden. 

Dieses Feuer lernten die Kinder ganz ohne Feuerzeug anzuzünden. Sie suchten im Wald feine Nadelästchen und Birkenrinde, die mit Hilfe eines Feuerstahls zum Brennen gebracht wurde.

 Aus selbst gesammelten Wildkräutern wurde Kräuterquark zubereitet. Dazu gab es Kartoffeln aus der Glut und Brennessel-Chips.

 

Ein kulinarisches Abenteuer der besonderen Art, bei dem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit sehr viel Freude und Begeisterung mitgearbeitet haben.


„Dunkel-Munkel-Nacht“

Am Samstag, den 29. September 2018 kamen rund 200 Besucherinnen und Besucher zur zweiten  „Dunkel-Munkel-Nacht“ in diesem Jahr.

 

Bei herrlichem Spätsommerwetter machten die Besucher zunächst Halt bei den beiden Braunbären Tim und Steve, um diesen eine „Gute Nacht“ zu wünschen. Da ein paar Tage zuvor Vollmond war, konnte man die Tiere in den Gehegen ohne zusätzliche Lichtquellen sehr gut erkennen. Auch die beiden Wölfe zeigten sich für eine Weile.

Im Damwildgehege durften sich Groß und Klein ganz auf ihre Sinne verlassen und im Dunklen den Weg zur Köhlerhütte bestreiten. Dort erwartete sie wie gewohnt ein großes Lagerfeuer, gegrillte Würstchen und Getränke. Ein riesiger Schornstein aus Nadelholz durfte nicht fehlen, denn dieser entzündete sich mit wunderschönen Flammen im nächtlichen Wildpark. Danach ging es durch einen Lichterpfad im Wald, in dem es unzählige Präparate von nachtaktiven Tieren zu entdecken gab. Die drei Luchsdamen hielten sich leider etwas bedeckt, sodass man nur die funkelnden Augen im Unterholz entdecken konnte.